TERMINE

Sextett „Kolektif Istanbul“

Di 23.1., 20:30 Uhr, Melodien Anatoliens und des Balkans, ein Schuss Funk, eine Prise Jazz und bretonischer Folk, Kesselhaus im Schlachthof, am Hauptbahnhof

 

Komm Türkisch Kochen

Fr 26.1., Sa 27.1, Fr 24.2. Sa 25.2., 15:30-21:30 Uhr, Mezetafel – 1001 Nacht orientalische Verführung, Zaubern Sie türkische Mezetafeln mit Saynur Sonkaya-Neher!

88,- €/Person und Kurs, Weingut Mohr, Rheinstraße 21, 65391 Lorch, Tel. 06726 9484.

 

II. Bildungsmesse/ 2. Egitim Fuari

Sa 27.1., 11:30-16:30 Uhr, Workshops, Vorträge, Azubi-Speed-Dating, Deutsch-Türkische Bildungsplattform Hessen, FH Frankfurt, Geb. 4, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt

 

Wiesbaden international

Do 1.2., 16-19 Uhr, Aus der Reihe „Wirkungen internationaler Jugendarbeit“ des Sozialdezernats schlägt Stadtrat Manjura ein Dach vor und nimmt Meinungen und Vorschläge auf. Anmeldung: jugendarbeit@wiesbaden.de , Zentrum Schelmengraben, Böcklerstr.5-7

 

Türkischer Kinderchor

Sa 3.+10.+17.2., 4-6 Jahre: 13:30 Uhr, 7-10 Jahre: 14:30 Uhr, Lehrerin Meric Yurdatapan, Unterrichtsort „Yoga Atelier“, Blücherstraße 27, 65195 Wiesbaden, Tel. 0611 4451649

 

Mitgliederversammlung Wiesbaden-Fatih

Fr 23.2. 18 Uhr, Ordentliche Jahreshauptversammlung der Partnerschaft Wiesbaden-Istanbul/Fatih eV, Villa Schnitzler Raum 21, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden

 

Komm Türkisch Kochen

Fr 9.3., Sa 10.3., Fr 13.4., Sa 14.4., 15:30-21:30 Uhr, Sürpriz Diner 1001 Geschmack mit Deutsch-Türkischer Weinprobe, Zaubern Sie Überraschungsmenüs mit Saynur Sonkaya-Neher! 108 €/Person und Kurs, Weingut Mohr, Rheinstraße 21, 65391 Lorch, Tel. 06726 9484.

 

Lesung von Asli Erdogan

Fr 20.4. 19:30 Uhr, Die türkische Schriftstellerin liest aus Ihrem Buch „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“. Organisation: Burgfestspiele Sonnenberg, Kaisersaal, König-Adolf-Straße 6, 65191 Wiesbaden, Eintritt erforderlich

 

J. W. Goethe und Seyh Galip

Sa 28.4., 19 Uhr, Musikalische zweisprachige Lesung der Dichterpflänzchen in Kooperation mt dem Yunus Emre Institut. „Kultur verbindet Menschen“. Loge  Plato, Friedrichstraße 35

 

Was ist Partnerschaftsverein?

 

Der Verein ist gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell. Er fördert das internationale Denken, die Toleranz und die Völkerverständigung. Diesem Ziel dient der Austausch zwischen Bürgern, Vereinen und Institutionen beider Städte. Dabei stehen die Bereiche Kultur, Soziales und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie Jugend und Sport im Mittelpunkt.

 

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person unabhängig von Beruf, Nationalität und Religion werden, die einen Jahresbeitrag von 60 Euro zahlt (Ehepartner und Studenten die Hälfte). Der Vorstand freut sich auf Ihren Antrag (Formular) und entscheidet gern über Ihre Aufnahme.

Warum diese Partnerschaft?

 

Bürger beider Städte eint das Interesse, die Menschen der anderen Stadt kennen- und verstehen zu lernen. Aber auch, ihre fremde Gesellschaft und reiche Kultur zu erfahren.

 

Istanbul mit seiner historischen Halbinsel, identisch mit Fatih, und die moderne Türkische Republik sind für Wiesbaden bedeutende Partner mit großer Zukunft. Umgekehrt sind wachsende Kreise in Istanbul/Fatih an einem engeren Kontakt mit dem westlichen, pluralistischen und demokratischen Wiesbaden interessiert.

Auf Wunsch ihrer interessierten Bürger haben beide Städte am 18. September 2012 eine Städtepartnerschaft vereinbart. Sie wird gefördert von dem parallel gegründeten deutschen Verein "Partnerschaft Wiesbaden - Istanbul/Fatih".

Was ist Fatih?

 

Fatih liegt auf der Halbinsel zwischen dem Goldenem Horn und dem Marmarameer - noch auf dem europäischen Kontinent. Im siebten Jahrhundert vor unserer Zeit gründeten Griechen auf der Fläche von Fatih den Ort Byzanz. Um 330 unserer Zeit machte der Römer Konstantin Byzanz zur neuen Hauptstadt des oströmischen Reiches und nannte es Konstantinopel. Ostrom überlebte Westrom, eine Wiege unserer Kultur, immerhin um rund 1000 Jahre.

 

Im Jahr 1453 eroberte Sultan Mehmed, Herrscher des kleinen Fürstentums Osman am Ostufer des Marmarameers, die Stadt Konstantinopel. Mehmet erhielt dafür den Beinamen "Fatih", auf Türkisch "der Eroberer". Sultan Mehmed "Fatih" nannte die Stadt Istanbul und machte sie zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Wegen ihrer günstigen Lage am Bosporus wuchs die Stadt enorm und hört bis heute nicht auf zu wachsen.

 

Menschen aus aller Herren Länder wanderten zu. Einen revolutionären Neuanfang machte Kemal Pascha, Atatürk (Vater der Türken) genannt. Er gründete 1923 die Türkische Republik und katapultierte das Land in die Moderne. Heute ist Fatih mit rund 450.000 Einwohnern einer von 40 Stadtbezirken der Mega- Metropole Istanbul, in der mehr als 13 Millionen Menschen leben.

Was lohnt sich in Fatih zu sehen?

 

Fatih ist ein einmaliges Freiluftmuseum: Die Römer hinterließen byzantinische Kirchen wie die Hagia Sophia, dazu Aquädukte, Zisternen und Festungen. Von den Osmanen stammen prachtvolle Moscheen wie die Süleymaniye und die "Blaue" Sultanahmed-Moschee, Paläste wie der Topkapi und exotische Basare.

 

Eine Schiffahrt auf dem Bosporus ist ein Muss. Vorbei an Residenzen und Villen, die an die Riviera erinnern. Von Fatih fährt man über die Galatabrücke und erreicht den europäisch wirkenden Bezirk Beyoglu. Mit der Seilbahn Tünel kommt man bergauf zur einer historischen Straßenbahn, die zum Taksimplatz fährt, einem Zentrum des neuen Istanbul.

 

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