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Was ist Partnerschaftsverein?

 

Der Verein ist gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell. Er fördert das internationale Denken, die Toleranz und die Völkerverständigung. Diesem Ziel dient der Austausch zwischen Bürgern, Vereinen und Institutionen beider Städte. Dabei stehen die Bereiche Kultur, Soziales und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie Jugend und Sport im Mittelpunkt.

 

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person unabhängig von Beruf, Nationalität und Religion werden, die einen Jahresbeitrag von 60 Euro zahlt (Ehepartner und Studenten die Hälfte). Der Vorstand freut sich auf Ihren Antrag (Formular) und entscheidet gern über Ihre Aufnahme.

Warum diese Partnerschaft?

 

Bürger beider Städte eint das Interesse, die Menschen der anderen Stadt kennen- und verstehen zu lernen. Aber auch, ihre fremde Gesellschaft und reiche Kultur zu erfahren.

 

Istanbul mit seiner historischen Halbinsel, identisch mit Fatih, und die moderne Türkische Republik sind für Wiesbaden bedeutende Partner mit großer Zukunft. Umgekehrt sind wachsende Kreise in Istanbul/Fatih an einem engeren Kontakt mit dem westlichen, pluralistischen und demokratischen Wiesbaden interessiert.

Auf Wunsch ihrer interessierten Bürger haben beide Städte am 18. September 2012 eine Städtepartnerschaft vereinbart. Sie wird gefördert von dem parallel gegründeten deutschen Verein "Partnerschaft Wiesbaden - Istanbul/Fatih".

Was ist Fatih?

 

Fatih liegt auf der Halbinsel zwischen dem Goldenem Horn und dem Marmarameer - noch auf dem europäischen Kontinent. Im siebten Jahrhundert vor unserer Zeit gründeten Griechen auf der Fläche von Fatih den Ort Byzanz. Um 330 unserer Zeit machte der Römer Konstantin Byzanz zur neuen Hauptstadt des oströmischen Reiches und nannte es Konstantinopel. Ostrom überlebte Westrom, eine Wiege unserer Kultur, immerhin um rund 1000 Jahre.

 

Im Jahr 1453 eroberte Sultan Mehmed, Herrscher des kleinen Fürstentums Osman am Ostufer des Marmarameers, die Stadt Konstantinopel. Mehmet erhielt dafür den Beinamen "Fatih", auf Türkisch "der Eroberer". Sultan Mehmed "Fatih" nannte die Stadt Istanbul und machte sie zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Wegen ihrer günstigen Lage am Bosporus wuchs die Stadt enorm und hört bis heute nicht auf zu wachsen.

 

Menschen aus aller Herren Länder wanderten zu. Einen revolutionären Neuanfang machte Kemal Pascha, Atatürk (Vater der Türken) genannt. Er gründete 1923 die Türkische Republik und katapultierte das Land in die Moderne. Heute ist Fatih mit rund 450.000 Einwohnern einer von 40 Stadtbezirken der Mega- Metropole Istanbul, in der mehr als 13 Millionen Menschen leben.

Was lohnt sich in Fatih zu sehen?

 

Fatih ist ein einmaliges Freiluftmuseum: Die Römer hinterließen byzantinische Kirchen wie die Hagia Sophia, dazu Aquädukte, Zisternen und Festungen. Von den Osmanen stammen prachtvolle Moscheen wie die Süleymaniye und die "Blaue" Sultanahmed-Moschee, Paläste wie der Topkapi und exotische Basare.

 

Eine Schiffahrt auf dem Bosporus ist ein Muss. Vorbei an Residenzen und Villen, die an die Riviera erinnern. Von Fatih fährt man über die Galatabrücke und erreicht den europäisch wirkenden Bezirk Beyoglu. Mit der Seilbahn Tünel kommt man bergauf zur einer historischen Straßenbahn, die zum Taksimplatz fährt, einem Zentrum des neuen Istanbul.

 

Konzert von „Glasperlenspiel“

Fr 13.4. 19 Uhr, Konzert aus Anlass der Eröffnung des RheinMain CongressCenters für geladene Ehrenamtler, RMCC, Friedrich-Ebert-Allee

 

Lesung von Asli Erdogan

Fr 20.4. 19:30 Uhr, Die Istanbuler Schriftstellerin liest aus Ihrem Buch „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“. Organisation: Burgfestspiele Sonnenberg, Kaisersaal, König-Adolf-Straße 6, 65191 Wiesbaden, Tickets im Vorverkauf 15 €/ ermäßigt 12 €.

 

Stammtisch der Partnerschaftsvereine

Do 26.4., 18 Uhr, Treffen der Vorsitzenden der Fördervereine der Wiesbadener Städtepartnerschaften, Einladung von Jadwiga Lange, vorauss. Restaurant Burg Sonnenberg

 

Autorengespräch mit Can Dündar

Do 26.4., 19:30 Uhr, Der ehemalige Chefredakteur der „Cumhurriyet“ erzählt aus seinem Buch „Verräter. Aufzeichnugen im deutschen Exil“ und über die Türkei. Die Moderation hat Stefan Schröder, Chefredakteur des Wiesbadener Kurier. Kulturforum Friedrichstraße, Karten im Vorverkauf mit Ausweiskontrolle 10 €.

 

J. W. Goethe und Seyh Galip

Sa 28.4., 19 Uhr, Musikalische zweisprachige Lesung der Dichterpflänzchen in Kooperation mit dem Yunus Emre Institut. Reihe „Kultur verbindet Menschen“. Loge Plato, Friedrich-straße 35, Eintritt frei – Spende erbeten.

 

Ramadan

15.5. – 14.6., Die bewegliche Fastenzeit der Muslime liegt 2018 rund zwei Wochen früher als im Vorjahr. Die Fastenzeit der Christen war vom 14.2. (Aschermittwoch) bis 1.4. (Ostern).

 

Volleyball-Team aus Fatih in Wiesbaden

31.5. – 3.6., 14 Mädchen und drei Betreuer der IELEV-Schule aus Fatih nehmen am Internationalen Volleyballturnier des VCW teil. Unser Verein gestaltet ein Rahmenprogramm mit einer kleien Bosporustour auf dem Rhein.

 

Young people in Germany and Turkey

25. - 28.6., Conference on “Different views and new narratives – (Re)Thinking Bridges between young people

 

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