REISE NACH BURSA UND ISTANBUL

29. MAI BIS 3. JUNI 2016

AUF DEN SPUREN DER OSMANEN

TERMINE

Ausstellung „Liebe, Lilie und Tulpe“

noch bis 2.2., Osmanische Kalligrafie und Bilder von Fatih, Rathaus Wiesbaden, Eintritt frei

 

Musikalische Lesung

Fr. 19.2.2016, 19 Uhr, Janet Yalaza präsentiert ihr Buch „Warte bis die Granatapfelbäume blühen“, die Gruppe Ako musiziert. Ort: Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, Eintritt 7 Euro

 

Hauptversammlung

Fr 26.2.2016, 18 Uhr, Jahresmitglieder-Versammlung der Partnerschaft Wiesbaden-Fatih, Ort: Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, Eintritt nur für Mitglieder

 

Nedim Tuyun im Erzählcafé

Sa 12.3., 16 Uhr, Bistro Leib & Seele der vhs, Alcide-de-Gasperi-Straße 5, Eintritt frei

 

Stammtisch

Mo 14.3., 18 Uhr, Thema: Jahr der Städtepartnerschaften, Harput-Restaurant, Eintritt frei

 

Junger Besuch aus Fatih

18. – 25.4., Jugendliche aus Fatih besuchen Wiesbaden im Rahmen des „International Youth Work“, Organisation: Jugendabteilung des Sozialamts

 

Stammtisch

Mo 11.4., 18 Uhr, Thema: Festwoche der Partnerschaften, Harput-Restaurant, Eintritt frei

 

Festwochenende im Jahr der Städtepartnerschaften

22. – 24.4., Vertreter aller Partnerstädte eingeladen, siehe Programm der Stadt Wiesbaden

 

Stammtisch

Mo 9.5., 18 Uhr, Thema: Vorbereitung unserer Reise nach Bursa und Istanbul, Harput-Restaurant, Eintritt frei

 

CAL-Gymnasium besucht Oranienschule

11.5. – 18.5., erneutes Treffen von Schülern der Partnerschulen, evtl. Empfang im Rathaus

 

Türkisches Sommerfest

13. – 14.5., Organisation: Kultur- und Bildungsverein Süleymaniye, Stand der Partnerschaft auf dem Mauritiusplatz, Zutritt frei

 

5. Türkisch-Deutsches Poesiefestival

Voraussichtlich Sa 14.5., Organisation: Dichterpflänzchen, mit Schülern des CAL aus Fatih und der Oranienschule, Aula der Oranienschule, Eintritt frei

 

Bürgerreise „Auf den Spuren der Osmanen“

29.5. – 3.6., Reise der Partnerschaft nach Bursa und Istanbul mit Spezialprogramm, Empfängen und Schifffahrt,
Info

 

Was ist Partnerschaftsverein?

 

Der Verein ist gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell. Er fördert das internationale Denken, die Toleranz und die Völkerverständigung. Diesem Ziel dient der Austausch zwischen Bürgern, Vereinen und Institutionen beider Städte. Dabei stehen die Bereiche Kultur, Soziales und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie Jugend und Sport im Mittelpunkt.

 

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person unabhängig von Beruf, Nationalität und Religion werden, die einen Jahresbeitrag von 60 Euro zahlt (Ehepartner und Studenten die Hälfte). Der Vorstand freut sich auf Ihren Antrag (Formular) und entscheidet gern über Ihre Aufnahme.

Warum diese Partnerschaft?

 

Bürger beider Städte eint das Interesse, die Menschen der anderen Stadt kennen- und verstehen zu lernen. Aber auch, ihre fremde Gesellschaft und reiche Kultur zu erfahren.

 

Istanbul mit seiner historischen Halbinsel, identisch mit Fatih, und die moderne Türkische Republik sind für Wiesbaden bedeutende Partner mit großer Zukunft. Umgekehrt sind wachsende Kreise in Istanbul/Fatih an einem engeren Kontakt mit dem westlichen, pluralistischen und demokratischen Wiesbaden interessiert.

Auf Wunsch ihrer interessierten Bürger haben beide Städte am 18. September 2012 eine Städtepartnerschaft vereinbart. Sie wird gefördert von dem parallel gegründeten deutschen Verein "Partnerschaft Wiesbaden - Istanbul/Fatih".

Was ist Fatih?

 

Fatih liegt auf der Halbinsel zwischen dem Goldenem Horn und dem Marmarameer - noch auf dem europäischen Kontinent. Im siebten Jahrhundert vor unserer Zeit gründeten Griechen auf der Fläche von Fatih den Ort Byzanz. Um 330 unserer Zeit machte der Römer Konstantin Byzanz zur neuen Hauptstadt des oströmischen Reiches und nannte es Konstantinopel. Ostrom überlebte Westrom, eine Wiege unserer Kultur, immerhin um rund 1000 Jahre.

 

Im Jahr 1453 eroberte Sultan Mehmed, Herrscher des kleinen Fürstentums Osman am Ostufer des Marmarameers, die Stadt Konstantinopel. Mehmet erhielt dafür den Beinamen "Fatih", auf Türkisch "der Eroberer". Sultan Mehmed "Fatih" nannte die Stadt Istanbul und machte sie zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Wegen ihrer günstigen Lage am Bosporus wuchs die Stadt enorm und hört bis heute nicht auf zu wachsen.

 

Menschen aus aller Herren Länder wanderten zu. Einen revolutionären Neuanfang machte Kemal Pascha, Atatürk (Vater der Türken) genannt. Er gründete 1923 die Türkische Republik und katapultierte das Land in die Moderne. Heute ist Fatih mit rund 450.000 Einwohnern einer von 40 Stadtbezirken der Mega- Metropole Istanbul, in der mehr als 13 Millionen Menschen leben.

Was lohnt sich in Fatih zu sehen?

 

Fatih ist ein einmaliges Freiluftmuseum: Die Römer hinterließen byzantinische Kirchen wie die Hagia Sophia, dazu Aquädukte, Zisternen und Festungen. Von den Osmanen stammen prachtvolle Moscheen wie die Süleymaniye und die "Blaue" Sultanahmed-Moschee, Paläste wie der Topkapi und exotische Basare.

 

Eine Schiffahrt auf dem Bosporus ist ein Muss. Vorbei an Residenzen und Villen, die an die Riviera erinnern. Von Fatih fährt man über die Galatabrücke und erreicht den europäisch wirkenden Bezirk Beyoglu. Mit der Seilbahn Tünel kommt man bergauf zur einer historischen Straßenbahn, die zum Taksimplatz fährt, einem Zentrum des neuen Istanbul.

 

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